Soziotheatrales
Zentrum Bautzen

OFFENER BRIEF DER ZIVILGESELLSCHAFT "INTEGRATION IST KEIN PROJEKT DAS WARTEN KANN!"

Auch wir vom Thespis Zentrum haben mitunterzeichnet, für eine nachhaltige und langfristige Förderung von Integrationsarbeit. Weitere Mitunterzeichner*innen werden gesucht!

Den offenen Brief des Ehrenamtskoordinator:innen-Netzwerk Leipzig gibt es vollständig und in leichter Sprache zum Lesen und Herunterladen:

Offener Brief INTEGRATION IST KEIN PROJEKT – VIELFALT OHNE GRENZEN (vogfest.com)

In leichter Sprache:
"Leider sind im Moment viele Integrations-Projekte in Sachsen in Schwierigkeiten. Es gibt nicht genug Geld für alle Projekte. Deshalb haben viele Projekte 2021 eine Absage bekommen. Sie bekommen kein Geld mehr vom Land Sachsen. Sie kennen die genauen Gründe für diese Entscheidung nicht. Sie wissen nicht, wie sie weiterarbeiten können.

Andere Projekte warten immer noch auf eine Entscheidung. Sie bekommen seit Dezember 2020 kein Geld mehr. Sie wissen noch nicht, ob sie in diesem Jahr Geld bekommen. Vielleicht entscheidet das Land Sachsen erst im Mai 2021. Viele Organisationen im EAK-Netzwerk sind mit dieser Situation unzufrieden. Sie machen sich Sorgen, dass ihre Integrations-Projekte verschwinden. Sie machen sich Sorgen um die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeitenden. Sie machen sich Sorgen um die Gesellschaft. Sie wissen, dass Integration immer noch wichtig ist. Integration kann nicht warten. Die Organisationen wollen die Migranten und Migrantinnen weiterhin unterstützen. Sie wollen weiterhin Orte zur Begegnung ermöglichen. Sie wollen weiterhin Projekte mit Ehrenamtlichen organisieren. Sie wollen planen. Deshalb haben die Organisationen im EAK-Netzwerk Wünsche und Bitten an die Politiker und Politikerinnen in Sachsen aufgeschrieben:

1. Die Entscheidungen über die Anträge müssen schnell getroffen werden. Die Projekte sollen das Geld in Zukunft schon im Januar bekommen.

2. Das Land Sachsen soll mehr Geld in den Geld-Topf „Richtlinie Integrative Maßnahmen“ geben.

3. Verschiedene Organisationen und Integrations-Projekte sollen dauerhaft Geld bekommen. Das heißt institutionelle Förderung. Dann müssen die Projekte nicht jedes Jahr einen neuen Antrag stellen.

4. Es soll klar sein, wer über die Projekte entscheidet. Und was die Gründe für die Entscheidungen sind.

5. Das Land Sachsen soll auch in den nächsten Jahren genug Geld für den sozialen und kulturellen Bereich einplanen. Das Land Sachsen soll nicht in diesen Bereichen sparen, um die Schulden zurückzuzahlen. Integration ist kein Projekt, das warten kann!"

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